Kommunikation und Konflikte im Software Engineering

 

Eckdaten:
Kommunikation und Konflikte im Software Engineering
Ort der Lehrveranstaltung: Hamburg
Umfang: 6 ECTS

Lehrinhalte:

Kommunikationsgrundlagen

  • Feedback
  • Aktives Zuhören
  • Fragetechniken
  • 4 Arten des Hörens (Schulz von Thun)
  • Phasenmodell nach Tuckman

Einzelgespräche durchführen

  • Schritte der Gesprächsführung
  • Einzelgespräch führen

Moderation von Gruppengesprächen

  • Schritte der Gesprächsvorbereitung
  • Gruppengespräch moderieren

Soziokratische Wahl

Werte- und Menschenbild im agilen Kontexten oder in Teamarbeiten

Kommunikation und Konfliktbearbeitung nach Rosenberg

Lernziele und Kompetenzerwerb des Modules:
Die/der Studierende besitzt detaillierte Kenntnisse in den grundlegenden Kommunikations- und Moderationstechniken und kann diese anwenden.

Die/der Studierende kennt verschiedene Kommunikationsmodelle und –typen und kann einschätzen, in welchen Typologien sie selbst sowie ihr Gesprächspartner sich situativ befinden, um ihre Kommunikation dem jeweiligen Bedarf anzupassen.

Die/der Studierende kann Einzel- und Gruppengespräche und Präsentationen auf Basis unterschiedlicher Kommunikationsmodelle einschätzen und selbständig strukturiert vorbereiten, durchführen, prozessorientiert lenken und nachbereiten.

Die/der Studierende hat einen Eindruck darüber gewonnen, wie sie Visualisierungstechniken zur Konsensfindung und gemeinsamer Ergebnisentwicklung einsetzen kann und wie sie Ergebnissicherung im Gespräch sofort gewährleisten können.

Die/der Studierende kennt die facettenreichen Einsatzgebiete von Fragetechniken und wendet verschiedene Fragetechniken im jeweiligen Kontext an.

Die/der Studierende kennt die Grundsätze konsensorientierter Entscheidungsfindung und kann diese im eigenen Kontext anwenden.

Die/der Studierende kennt die wichtigsten Konfliktarten im Arbeitskontext und kann bedarfsgerecht eine Konfliktanalyse durchführen um handlungs- und arbeitsfähig zu bleiben.

Die/der Studierende hat Kenntnis darüber, welche Konflikte sie eigenverantwortlich lösen kann und kennt sowohl eigene Deeskalationswege als auch Wege der Delegation und Eskalation.

Die/der Studierende kennt die 3 Prozesse und 4 Schritte der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg und kann diese als Mittel der eigenen Konfliktdeeskalation anwenden.

Die/der Studierende erhält durch regelmäßige Reflektion eine Klarheit über ihr Eigenbild und Fremdbild.

Primäre Literatur:
Vigenschow,Uwe/Schneider,Björn/Meyrose, Ines: Soft Skills für Softwareentwickler (2010), 2. Auflage
Teil II ganz, Teil III Kapitel 4-10, 12, Teil V Kapitel 17-20

Rosenberg, Marshall B.: Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens (2010), 9. Auflage

+ Freie Online-Ressourcen:
http://www.oose.de/teamblog/team/systemische-organisationstheorie-einfuehrung/

Weitere Literaturempfehlungen:
Vigenschow, Uwe/Schneider, Björn/Meyrose, Ines: Soft Skills für IT-Führungskräfte und Projektleiter (2009)

+ Freie Online-Ressourcen: